Picco - lebenslustig
trotz Behinderung

Mai
2011: Picco IST mobil und sagt : "Danke!"
Stolze 450,- Euro wurden nach unserem Aufruf gespendet. Hier kommt nun ein aktueller Bericht:
Picco sagt DANKE!
Wenn Picco gekonnt hätte, hätte er sicherlich seine Pflegemama schon gedrängt endlich mal allen, die für seinen Laufwagen gespendet haben, Dank zu sagen!
Seine Pflegemama war ein bisschen in Zeitnot, weil sie noch ein weiteres behindertes Katerchen aufgenommen hat, über das hier demnächst berichtet wird. Aber nun wollen wir uns bei allen, die mitgeholfen haben Piccos „Porsche“ zu finanzieren, ganz, ganz herzlich bedanken und ausführlich darüber berichten.
Nach unserem ersten Besuch bei Tante Emma, bei dem Picco vermessen wurde und besprochen wurde, wie ein Laufwagen für Picco konstruiert sein muss, bekamen wir überraschend schnell den Anruf, dass sein Wagen bereit sei.
Zuhause war dann Generalprobe, Picco wurde hineingesetzt und – fand das gar nicht toll. Uns wurde klar, dass er erst einmal verstehen musste, wozu das gut sein sollte. Nach den ersten Proben fanden wir noch einige Dinge, die wir geändert haben wollten, worauf man bei Tante Emma sehr bereitwillig einging. Es ist vermutlich der erste Gehwagen, der für eine Katze gebaut wurde, die so schwer behindert ist wie Picco. Viele Kleinigkeiten mussten berücksichtigt werden, auf die man vorher gar nicht gekommen wäre. Im Vergleich zu anderen Gehhilfen, die meistens nur das Hinterteil stützen müssen, braucht Picco ein Fahrzeug, das seinen ganzen Körper hält. Wieder musste der Gehwagen zu Tante Emma wegen einiger Änderungen. Aber auch die waren kein Problem und wurden schnell vorgenommen.
Und nun muss Picco fleißig üben. Er hat schon viel gelernt und wird noch eine Menge dazu lernen müssen. Er hat verstanden, dass er mit seinem „Porsche“ vorankommt, aber manchmal weiß er nicht mehr, wie er es genau machen muss. Dann benutzt er nur die Hinterbeinchen oder er lässt sie stehen und zieht sich vorne weiter. Aber oft klappt es auch ganz toll, dann schafft er den Weg dahin, wo es gleich Futter gibt, in einem Rutsch (Wie das wohl kommt?). Eigentlich ist auch nicht wichtig, wie er vorankommt, auf die B-Note für Stil können wir gut verzichten.
Wenn er auch manchmal nörgelt, weil er gerade keine Lust hat, ist es doch schön für ihn, dass er ein bisschen mobiler sein kann und seine Umgebung öfter aus dieser Perspektive anschauen kann. Und nicht zuletzt tut es seinen Organen auch sehr gut, wenn er nicht die meiste Zeit liegen muss.
Noch einmal: Picco sagt Danke!


Febraur 2011: Picco wird mobil!
Picco
hat fleißig mit seiner Physiotherapeutin geübt und kann inzwischen mit Hilfe sitzen und auch schon mal ein wenig stehen. Wir haben uns alle viele Gedanken gemacht, wie wir dem Kleinen ermöglichen können sich fortzubewegen. Aber eine wirkliche Lösung fanden wir nicht. Bis wir auf der Messe "Mein Tier" Tante Emma kennen lernten.

Dort werden orthopädische Hilfsmittel für Tiere hergestelt und zum Glück ist Tante Emma gar nicht so weit weg! Mit seiner Dosenöffnerin, seiner Physiotherapeutin Frau Danitz und großer Hoffnung im Gepäck fuhr Picco Richtung Wilhelmshaven zu einem ersten Gespräch.
Um es kurz zu machen: Für Picco kann ein Gehwagen konstruiert werden.
Mit diesem Gehwagen wird Picco sich nach Eingewöhnung alleine fortbewegen und dann auf seinen vier Pfoten die Umgebung erkunden können. Er muss nicht mehr im Liegen seine Mahlzeiten einnehmen, sondern kann dabie stehen wie andere Katze auch. Wie aufregend das für ihn sein wird, können wir uns nur annähernd vorstellen! Wir freuen uns riesig für ihn!
Solch ein Gehwagen wird ganz individuell passgenau in Handarbeit herstellt. Das hat natürlich seinen Preis: ca. 300,- Euro wird es kosten, Picco ein besseres Leben zu ermöglichen. Damit diese Summe aufgebracht werden kann, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie uns mit einer kleinen Spende unterstützen könnten.
Natürlich halten wir Sie mit Berichten und aktuellen Fotos über Piccos Fortschritte weiterhin auf dem Laufenden.

Spendenkonto:
Katzenhilfe
Oldenburg e.V.
Oldenburgische Landesbank
Konto-Nr.: 114 7612 400
BLZ: 280 200 50
Verwendungszweck: Therapie Picco
Juli
2010:
Picco
wurde kastriert und hat alles gut überstanden. Auf dem Foto
oben ist er noch ein wenig schlapp von der Narkose. Es ging ihm am Abend auch wieder
sehr gut. Picco hatte ordentlich Hunger und seine Futterportion
ist ihm sehr gut bekommen.
Durch Spenden und einer
Patenschaft ist es möglich, dass Picco physiotherapeutisch
behandelt wird. Frau Danitz (s. Foto) arbeitet mit dem Kater
zeigt Fortschritte, auch wenn alles langsam vorangeht. Picco
hat tüchtig an Kraft gewonnen. aber seine Koordinationsfähigkeit
entwickelt sich sehr, sehr langsam und sein Gleichgewichtssinn
ist stark geschädigt. Wie weit sich da noch Besserung ergeben
kann, lässt sich einfach nicht einschätzen.
Die Übungen mit
Frau Danitz tun ihm jedenfalls gut, durch ihre Behandlung ist Picco
nicht mehr so verspannt, wodurch er wiederum eher in der
Lage ist, gezielte Bewegungen zu machen, was auch wichtig ist,
denn er frisst und trinkt ohne Hilfe und muss an seine Näpfchen
herankönnen.
Picco ist trotz seiner Behinderung ein munteres und schmusiges
Kerlchen, das man einfach gern haben muss! Davon ist ein Frauchen,
überzeugt.
Wir freuen uns über
Spenden, die die weitere und auch erfolgreiche Behandlung dieses
liebenswürdigen Katers weiterhin gewährleisten.
Piccos
Vorgeschichte:
Gemeinsam
mit vier Geschwistern wurde der kleine Picco im verwahrlosten
Zustand gefunden. Trotz guter Pflege und tierärztlicher
Behandlung starben zwei Welpen aus dem Wurf an einem nicht näher
zu bestimmenden Virus. Auch Picco, damals ca. 9 Wochen alt, erkrankte.
Sein Lebenswille war stark genug, doch blieb eine Beeinträchtigung
des Kleinhirns zurück. Picco leidet nun an Ataxie. Dies
äußert sich in Problemen beim Gehen sowie dem aufrechten
Sitzen. Da seine Hinterbeinchen noch sehr schwach sind, muss
er täglich Bewegungsübungen machen.
Eigentlich
möchte man denken, dass ein Tier mit einer solchen Behinderung
kein schönes Leben führt. Picco belehrt seine Pflegemutti
aber eines Besseren! Das selbstbewusste Katerkind weiß
sehr genau, was er möchte - oder auch nicht möchte.
Er kann sich sehr gut bemerkbar machen und hat allerlei Unsinn
im Kopf. Eben wie ein rund 14 Wochen alter Kater.
Wir
möchten Picco eine Chance geben, denn in den vergangenen
Jahren haben wir gesehen, dass auch behinderte Katzen ein schönes
Leben führen können und durchaus vermittelbar sind.
Es dauert aber halt ein bisschen länger, ehe sich geeignete
Halter finden.
Bitte
unterstützen Sie Piccos Therapie und notwendige Tierarztbesuche
mit einer Spende. Auf Wunsch stellen wir selbstverständlich
auch Spendenquittungen aus.
05.01.2010: Picco hatte
Besuch von einer Physiotherapeutin. Sie hat Picco genau untersucht
und sieht durchaus Hoffnung, dass der kleine Kerl in der Nutzung
seiner Beine Fortschritte machen wird. Picco erhält nun
wöchentlich Therapie. Wir bedanken uns ganz herzlich bei
Piccos Paten, die dies ermöglichen.
Was
wurde aus Kater Merlin vom Parkplatz? Lesen Sie hier mehr.
Was
wurde aus Katzenkind Emily mit der Augenverletzung? Lesen Sie
hier mehr.
Was
wurde aus Bruchpilot Leo? Lesen Sie hier mehr.
Was
wurde aus Fee? Lesen Sie hier mehr.
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